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Orangen

2 Futterwaben je 1-2/4, Schied, 3 ziemlich verdeckelte Brutwaben in Varroa Controller, 2 Brutwaben frisch (weiße Nadeln) in 2 Wochen, darauf war Königin, weiß mit Lack gezeichnet; 1 Randwabe Pollen, leer.

Honigraum etwas schwerer schon; allerdings kalt und nass war es die letzte Woche.

Frühjahrsdurchsicht

Königin ungezeichnete gleich gesehen, Maden, verdeckelte Brut auf 4 Waben, kaum Pollen gesehen, drei Honigwaben, eine rausgenommen. Schöner Betrieb vorm Stock, gut eingeflogen, innen eher klamm angefühlt, vermutlich wegen des doch kühlen Vormittags. Brutwaben fühlten sich verblüffend leicht an, Brut in vielen Zonen, eher verstreut, aber nich löchrig. In Summe 2/3 voller Betrieb innen von Gefühl her. Kirschblüte im Nachbargarten.



Neue Ordnung: Randwabe leer ausgebaut, 4 Brutwaben, eine leer ausgebaute, ein Baurahmen, SCHIED, zwei 2/3 volle Honigwaben. Honigraum mit 10 ausgebauten Rähmchen aufgesetzt. Zweige vor Eingang teilweise entfernt, Waage gestellt, Varroaschieber mit Raupenleim – Start heute 28. März 14 Uhr.

Und jetzt gibt es noch einmal einen neuen Standplatz

… weil im oberen Teil des Schwarzenbergparks ein Gastgarten kommen wird. Und so ganz nahe dran möchten wir dann doch nicht mit den Bienen sein, obwohl es nicht die Bienen sind, die in die Limo fliegen, sondern die Wespen. Deshalb wandern wir ein Stückchen runter an die Mauer. Dort befindet sich jetzt unser eines aktives Volk – „die Orangen“ – weil sie in der orangen Kiste wohnen.

Fragen und Antworten

Warum sind so viele Zweige vor dem Bienenstock?

Wir haben die Bienen hierher umgesiedelt. Sie würden wieder an ihren alten Platz zurückfliegen, wo aber ihr Bienenstock nicht mehr steht. Deshalb haben sie viele Zweige vor ihren Eingang bekommen. Sie müssen kompliziert herauskraxeln und spüren, dass da etwas nicht stimmt. Sie machen einen „Reset“ ihrer Orientierung und lernen die neue Umgebung Schritt für Schritt (soweit man das bei Bienen sagen kann) neu kennen. Sie fliegen sich neu ein.

Hintergrund dazu ist dieser Thread im Forum Bienenaktuell.

Well done

Die Oranjer sind in 8 Wabengassen, 5 Jumborähmchenseiten mit Futter (ein Rähmchen mit Futtet statt der leeren Randwabe hineingehängt) – das müsste 7,5 kg Futter reichen. Starkes Volk. Nach einer Woche 10 Varroamilben auf Einschub sichtbar.

Erste Pollenhöschen

Das Volk der „Orangen“ fliegt schon mit ersten gelben Pollenhöschen. Ein Spaziergang in den angrenzenden Botanischen Garten zeigt die Quelle: Die Bienen fliegen auf die Winterlinge, die dort blühen. Und sie sie sind auch auf den kleinen gutriechenden Blüten des „gutriechenden Schneeballs“ zu finden.